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Junk Journal starten: Deine Grundausstattung für den Einstieg

Junk Journal starten – so gelingt der Einstieg

Du willst mit einem Junk Journal anfangen und weißt nicht, was du wirklich brauchst? Willkommen im Club – die Auswahl an Papier, Klebern und Verzierungen ist riesig, und viele Anleitungen im Netz werfen so viele Materialien in den Warenkorb, dass es überfordert. Ich zeige dir hier die Basics für dein erstes Junk Journal. Kein Chichi, keine Zwangsausstattung – nur das, was du wirklich brauchst, um loszulegen.

Journaling Karten und Motivpapiere für Junk Journal Einsteiger – Prima Marketing Sugar Cookie
Journaling-Karten, Papiere und Verzierungen – der klassische Materialmix fürs Junk Journal.

Was ist ein Junk Journal überhaupt?

Ein Junk Journal ist ein handgemachtes Notiz- und Sammelbuch – meist aus Wiederverwertetem: alte Briefumschläge, Buchseiten, Verpackungen, Papierreste. Kombiniert mit hübschem Motivpapier, Stempeln, Etiketten und kleinen Verzierungen entstehen individuelle Bücher, die du fürs Tagebuch, für Reise-Erinnerungen, für Rezepte oder einfach als kreativen Rückzugsort nutzen kannst. Der Charme: Nichts muss perfekt sein. Junk Journals dürfen wild, gemischt und layered sein.

Die Grundausstattung – das brauchst du wirklich

1. Ein Basis-Buch oder Alben-Rohling

Du kannst ein leeres Notizbuch, ein altes Buch oder einen Alben-Rohling als Basis nehmen. Wer sich das Binden sparen möchte, greift zu einem fertigen Cover mit Ringmechanik oder zu einem Travelers-Notebook-Format. In unserer Kategorie Alben & Journaling findest du eine kleine, kuratierte Auswahl.

2. Motivpapier – der wichtigste Baustein

Ohne Designpapier läuft in einem Junk Journal wenig. Mein Tipp: Starte mit einer Kollektion, die dir farblich zusagt. Kollektionen sind aufeinander abgestimmt – dadurch sieht dein Journal automatisch harmonisch aus, ohne dass du mühsam Farben matchen musst.

Designpapier Simple Stories Life In Color Coral Watercolor für Junk Journal
Eine harmonische Kollektion nimmt dir die Farbentscheidung ab – Beispiel: Simple Stories „Life In Color“.

Für den Einstieg eignen sich besonders gut die Papiere von Simple Stories (unkompliziert, viele Motive pro Bogen), Pinkfresh Studio (verspielt-modern) oder Kaisercraft (vintage, warm).

Ein 6×6″-Paper Pad (ca. 15×15 cm) reicht für die ersten Seiten locker aus – und ist deutlich günstiger als ein großes 12×12″-Pad. Alle unsere Motivpapiere findest du unter Designpapiere.

3. Kleber – zwei reichen für den Anfang

Du brauchst nicht sechs verschiedene Kleber. Mit zwei kommst du weit:

  • Ein Klebestift oder Doppelseitiges Klebeband für Papier auf Papier
  • Ein Flüssigkleber (z.B. Tacky Glue) – z.B. Collall Tacky Glue – für kleine Deko wie Sticker-Zuschnitte, Blumen oder Bänder
Tonic Studios Klebestift für Scrapbooking und Junk Journaling
Ein guter Klebestift – z.B. der Tonic Studios Funky Klebestift – reicht für 90 Prozent aller Papier-auf-Papier-Klebungen.

Wenn du dreidimensionale Effekte magst, kommen Foam-Pads dazu – kleine Klebeschaum-Punkte, die Verzierungen erhöht wirken lassen. Alles in unserer Kategorie Kleber & Tools.

4. Eine Schere und ein Cutter

Eine spitze kleine Bastelschere für filigrane Zuschnitte, plus ein Cuttermesser oder eine Papierschere mit Lineal für gerade Kanten. Wer viel und exakt schneidet, arbeitet mit einer Schneidmaschine – für den Einstieg reicht Schere und Lineal aber vollkommen.

5. Verzierungen – bewusst dosieren

Aufkleber, Chipboard-Elemente, Rub-Ons, Stanzteile, Washi-Tape – hier lockt die größte Sammelfalle. Mein Tipp: Kauf nur, was zu deiner gewählten Papierkollektion passt. Viele Hersteller bieten Ergänzungs-Pakete an (Sticker Book, Chipboard Sticker, Ephemera-Packs), die farblich exakt matchen.

Chipboard Frames Simple Stories Boho Sunshine für Junk Journal Layouts
Chipboard-Elemente wie diese Frames setzen Akzente, ohne das Layout zu überladen.

Stöber dazu unter Deko & Embellishments oder Sticker.

6. Optional: Stempel und Stanzen

Nicht zwingend am Anfang, aber schön zu haben: Ein kleines Set Klarsichtstempel mit Basis-Motiven (Tage, Monate, Frames) und eine Stanze für Kreise oder Etiketten. Damit kannst du eigene Elemente aus jedem Papier ziehen und wirst unabhängig von fertigen Stickern. Zu finden unter Stempeln & Stanzen.

Metallstanze Cocoloko Amore Herz für Scrapbooking und Junk Journal
Eine kleine Stanze reicht: Herzen, Kreise oder Etiketten – aus jedem beliebigen Papier.

Was du nicht brauchst

Damit du dich nicht verlierst, kurz: Sparst du dir am Anfang: teure Prägegeräte, große Werkzeug-Sammlungen, Metallic-Pigmente, Aquarellfarben, Alcohol Inks. Alles schön – aber erst, wenn du weißt, wohin dein Stil geht. Sonst liegt am Ende viel ungenutzt herum.

Junk Journal – dein Start in 5 Schritten

  1. Wähle eine Papierkollektion, die dich farblich anspricht.
  2. Nimm einen Alben-Rohling oder ein leeres Notizbuch als Basis.
  3. Klebe pro Doppelseite ein bis zwei Hintergrundpapiere ein – nicht mehr.
  4. Setze Verzierungen sparsam: 3–5 Elemente pro Seite reichen völlig.
  5. Lass Weißraum. Ja, wirklich. Das Auge braucht Ruhezonen.

Los geht’s

Junk Journaling ist ein Prozess. Deine ersten Seiten werden anders aussehen als deine dreißigsten – und das ist gut so. Fang mit dem Wenigen an, das du hast, und ergänze Stück für Stück. Wenn du eine passende Kollektion suchst oder dir bei der Auswahl unsicher bist: Schreib mir gern eine Nachricht, ich helfe dir zusammenzustellen.

Alle Materialien für dein Junk Journal findest du bei Little EyeletVersand ab 50 € kostenfrei innerhalb Deutschlands.

Viel Freude beim Kleben, Sammeln und Blättern!
– Nina

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